Opfer im Sun Casino
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04.2018

Spieler mit gefälschten Rechnungen im Sun Casino

Von Andrea Weiss

Ein indischer Aristokrat und seine russische Assistentin werden beschuldigt das Sun Casino in Monte Carlo mit Falschgeld betrogen zu haben.

Einige Spieler versuchen im Casino Geld zu gewinnen ohne dabei das Risiko einzugehen Geld zu verlieren. Dazu werden dann Betrugsysteme angewendet oder es wird versucht mit Falschgeld zu spielen. Das ist in dem Sun Casino in Monte Carlo geschehen.

Gefälschte Banknoten unter echte gemischt

Dieser Vorfall geschah bereits am 2. Juni 2016. Ein indischer Aristokrat und seine 26-jährige russische Assistentin überreichten dem Kassierer des Sun Casino 350 gefälschte 100-Euro-Scheine, die unter 156 echte Scheine gemischt waren, um Chips zu kaufen. Sie spielten dann einige Runden Roulette und gingen dann zurück zum Kassierer, um ihre Chips gegen echtes Geld einzutauschen. Dieses Vorgehen wurde schnell entdeckt und am nächsten Tag reichte die Société des Bains de Mer Klage ein. Die Polizei schaute sich das Überwachungsvideo des Ereignisses an, das Paar war allerdings nicht mehr in dem gebuchten Fairmont Hotel aufzufinden.

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Die beschuldigte Assistentin

Der indische Aristokrat kehrte am 30. Dezember 2016 zurück und als sich er im angrenzenden Palast des Sun Casinos aufhielt nahm ihn die Polizei in Gewahrsam. Während des Verhörs beschuldigte er seine Assistenten, die für den Wechsel der Schweizer Franken in Euro verantwortlich war. Seinerseits war ihm der Betrug nicht bekannt. Außerdem habe er auch schon eine Klage gegen die Assistentin wegen Diebstahls eingereicht.

Angeblich händigten sie 350 gefälschte 100-Euro-Scheine aus, die unter 156 echte Scheine gemischt waren, um damit Chips zu kaufen, die sie dann nach einigen Runden bei Roulette wieder gegen echtes Geld umgetauschten.

Ein ähnlicher Fall wie im Casino Salzburg

Der Verdächtige ist nicht mehr in Gewahrsam, muss aber trotzdem vor dem Strafgericht erscheinen. Zwischenzeitlich stellte die Polizei aber fest, dass der gleiche Spieler verdächtigt wird ähnliche Verbrechen am 21. Juni 2015 im Casino in Salzburg in Österreich begangen zu haben. Damals war seine Ausrede etwas anders, da er dann aussagte, dass er Geld in einer inoffiziellen Wechselstube in Mailand getauscht hatte und es ihm nicht bewusst war, dass es sich um Falschgeld handelte. Damals hatte ihn die österreichische Justiz aus Mangel an Beweisen freigelassen.

Es wurde ein Haftbefehl ausgestellt und es wird eine harte Haftstrafe gefordert. Wir müssen aber noch etwas auf das Urteil warten, denn die Gerichte werden erst am Dienstag, dem 17. April eine Entscheidung treffen.

Von Andrea Weiss
Von Andrea Weiss - REDAKTION

Glücksspiele haben mich schon immer fasziniert. Mit meinen Brüdern habe ich schon als Kind gerne Poker gespielt, natürlich nicht um Geld, damals waren es Süßigkeiten! Heute spiele ich gerne Poker online, aber auch Spielautomaten gehören zu meinen Lieblingsspielen. Ich habe zuerst Wirtschaft studiert, mich dann aber für eine Karriere im Glücksspiel entschieden. Viel Erfahrung sammelte ich im Kundendienst eines Online Casinos, heute schreibe ich Artikel für FeedBACK Casino und helfe so anderen Spielern.